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solodanza am werk

 

 

 

 

 sig.ra rossi                                             produktion 2004

 

aus dem "nichts" bekommt sie einen schlaganfall und findet sich in einem behinderten körper wieder findet. nichts ist mehr wie vorher. ihre emotionalen zustände werden zu berg- und talfahrten. durch ihre inneren und äusseren prozesse schafft sie, das schicksal anzunehmen und über sich hinaus zu wachsen.

 

eine physische und psychische auseinandersetzung mit dem thema grenzen und behinderung.

 

neben der körperlichen behinderung und der emotionalen auseinandersetzung kommt hinzu, dass in unserer gesellschaft eine behinderung einen gesellschaftlichen abstieg bedeutet. der nicht mehr funktionstüchtige mensch wird degradiert. in den ansprüchen an eine funktionstüchtige gesellschaft, gehen wir mit unserem körper fahrlässig um. nach belieben züchtigen und (ver)formen wir ihn, wir funktionieren ihn um, bis er eines tages nicht mehr funktioniert. 

 

produktion: solodanza am werk

choreografie, tanz: jacqueline pasanisi

musikcollage: giuseppe zanin

licht: daniel meier

dauer: originalversion 26 min. / kurzversion 15 min.

 

premiere 11.09.2004, theaterfest 25 jahre theater am gleis

 

mit bestem dank für die unterstützung